23.06.2017 - Während alle um mich herum sich für die Tour de France 2017 hübsch machen, habe ich in meinem Tour de France 2017 ein Thema aufgegriffen, welches in diesem Jahr durch bekannte Namen traurige Schlagzeilen gemacht hat. Michele Scarponi, Julia Viellehner und Nicky Hayden stehen mit Ihrem tragischen Tod für viele weitere vermeidbare Opfer im täglichen Verkehrsirrsinn, deren Namen wir niemals hören werden. Illegale Autorennen, die zunehmende Aggression im Straßenverkehr aber auch einfach nur die Unachtsamkeit vieler Autofahrer sorgen - gerade für uns Radfahrer - immer wieder für große Gefahren. Ganz gleich ob auf meinem Weg zur Arbeit oder bei meinem Trainingsfahrten mit dem Rennrad außerhalb der Ballungsgebiete, es vergeht im Grunde kein Tag, an dem nicht auch ich mit der Gefahr konfrontiert werde. Jeder Radfahrer kann wohl ein Lied davon singen... Ich habe es jetzt einfach mal getan.

12.06.2017 – Die Vorbereitungen für diesen Song zogen sich buchstäblich bis zum letzten Moment hin. Umso schöner, dass bei der ersten Aufführung alles halbwegs reibungslos über die Bühne ging. Arabische Musik fasziniert mich schon sehr lange und so war es ein tolles Erlebnis zusammen mit Amal und den anderen auf dieses Ziel hinzuarbeiten. Eine Mischung aus Sehnsucht nach einem besseren Leben und den Schwierigkeiten, die einem dabei begegnen. Der erst Teil „El Helwa di“ (That Sweet One), ist ein Cover von einem bekannten Lied von Sayed Darwish.

09.05.2017 – Ein kleiner Nachtrag noch, zu gestern. In der Vorbereitung auf „Hurra die Welt geht unter“ entstand dieses Stück. Wer sich in den vergangenen Wochen und Monaten mit den Geschehnissen in der Welt ein wenig befasst hat, hat sich vielleicht auch schon einmal dabei ertappt, wie die Sorge einen erfasst, dieses scheinbare Chaos und die diversen gefühlten oder auch echten Bedrohungen könnten eines Tages aus dem Ruder laufen.

08.05.2017 - Als ich im Herbst 2008, in meiner kleinen (zum Studio umfunktionierten) Küche, die ersten Muax-Sendungen aufzeichnete, war ich dabei so aufgeregt, dass mir manchmal die Stimme stockte.  Genau so war es auch am Wochenende, als ich diese kleine Bühne betrat, um (anders als bei Muax) vor einem sichtbaren Publikum aufzutreten. Es wird wohl noch ein paar Auftritte brauchen, um dieses Stocken abzustellen und die Aufregung zu bändigen, aber ich freue mich sehr, dass ich den Schritt endlich vollzogen habe.